Zero Waste: Die Packlessplastic-Challenge von Packmee

Zero Waste

Die #packlessplastic challenge von PACKMEE
& unser Fazit zu einem Monat ohne Plastik


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»shortcuts« – Lovers and consumers… some of you maybe have heard about Packmee, the take-back clothing  system? At the beginning of November Packmee startet a little single-use plastic challenge and asked to engage in sustainability issues not only fashion but everyday-life-related for a whole month! We are talking? Four weeks (and in best case even longer) completely going without shopping bags, PET bottles, coffee-to-go cups and vegetables packed in plastic. If that was easy? We imagined it would be! To be honest, we actually seem to use way more plastic then we thought. But, hey let’s change that together by increasing our awareness and taking on the challenge together. Because who doesn’t love a real opportunity to show how much of a tree hugger she or he is?

Liebste Konsument*innen… einige von euch kennen sicherlich Packmee, das Kleidungs-Rücknahmesysteam im Karton, mit dem wir in unserem Fair Fashion Kosmos schon öfter in Berührung geraten sind? Das Unternehmen rief pünktlich zu Novemberbeginn auf, gemeinsam einen Monat lang das Thema nachhaltige Mode weiter zu denken – und auch im sonstigen Alltag die Nachhaltigkeit hochzuhalten! Das hieß, einen Monat lang (und am besten einfach noch länger) Verzicht auf: Einkaufstüten, PET-Flaschen, Coffee-to-go Becher und in Plastik abgepacktes Gemüse. 

Anna vom Winde verweht mit Jutebeutel statt Plastiktüte. 

4 Wochen PACKMEE-PLASTIKFREI-CHALLENGE: Erlebnisbericht

Vier Wochen, vier No-Plastic-Commitments. Leicht gesagt leicht getan – dachten wir uns wohl. Die unverpackte Wahrheit? Noch sind wir gar nicht so gute Ökos wie wir dachten. Aber ich will nicht zu viel vorweg nehmen, nun folgt unser 4-Wochen-Plastikfrei Erfahrungsbericht:

Woche 1: Steck dir eine Stofftasche ein und verzichte auf Plastiküten!

Die Challenge startete also eher einfach, denn den Jutebeutel mitbringen, das machen wir ohnehin schon seit langer Zeit, vor allem da wir  – wie vermutlich alle – regelmäßig mit hübsch gebrandeten Stoffbeuteln überhäuft werden. Zu diesem soften No-Plastic-Einstieg durften wir sogar einen besonders süßes Exemplar verlosen: der kam in schönem Seefrau-Flair daher – und machte sich ganz ausgezeichnet um ihn im Winde-verweht-Look vom Supermarkt nach hause zu schwingen. 

Woche 2: Glas statt Plastik! Benutze eine Woche lang keine PET-Flaschen!

Auch die zweite Woche war für uns noch relativ leicht zu meistern, ohne wirklichen Schwierigkeiten zu begegnen. Anna pendelt zum Beispiel schon seit einem Jahr regelmäßig von Hamburg nach Berlin – und immer ausgerüstet mit einer hübschen  Metallwasserflasche. Ich (Esther hier) wieder-verwende meist die Glasflaschen verschiedenster Bio-Brausen-Anbieter als Trinkflasche – habe in dieser Woche aber den festen Vorsatz gefasst mir auch bald so ein  schick isoliertes Modell anzuschaffen, so um dazu zu gehören.

Woche 3: Nimm dir Zeit statt einen ToGo-Becher: Koch deinen Kaffee zu Hause und nimm ihn im Isolierbecher mit! 

Nun wurde es gelegentlich schon etwas tricky. Denn, wir haben ja doch nicht immer Zeit zu stay (…und der Coffee-ToGo ist ja auch so ein schöner Handwärmer an kalten U-Bahnstationen). Der Coffee ToGo-Becher allerdings scheint 2018 das no-go-Objekt des Jahres zu sein (Single-use-Plastic ist übrigens das Wort des Jahres) zumindest in Hamburg und Berlin. Hier gibt es ja auch schon so tolle Initiativen und Projekte, wie zum Beispiel der Recup, ein wiederverwertbarer ToGo Becher, den man schon bei so vielen Bäckereien und Cafés bekommen und abgeben kann. Auch fühle ich mich in diesen Städten doch eher schnell schrecklich ertappt, wenn ich mich mit Papp-cup und Plastikkappe in der Öffentlichkeit blicken lasse. Ich musste aber leider feststellen: so ist das (noch) nicht mal ansatzweise in Amsterdam!
Während ich hier in den ersten Wochen noch vollkommen schockiert war, meine lieben Kolleg*innen – schamlos wie sie sind – mit ihren tragbaren Sündenbechern durch die Gegend spazieren zu sehen – so war ich traurigerweise schon nach kürzester Zeit nicht nur total abgestumpft  – sondern auch angepasst. Ja, nicht nur kaffeesüchtig sondern auch so vergesslich und bequem, dass ich mein hübsches Glasbecherchen  zuhause vergaß und trotzdem nicht auf meine Ladung Koffein verzichten wollte! Also kam diese Challenge ganz gelegen um mich wieder auf den rechten Kaffee-Pfad zu lenken (auch kam Anna in dieser Woche zu Besuch und vor ihr – noch ganz moralisch norddeutsch geprägt – würde ich mich natürlich nie so peinlich umweltsünderisch zeigen). Übrigens: ich halte seither tapfer durch und rolle auch wieder übertrieben mit den Augen, wenn Coffee-to-go-in-Einweg-to-go-Cups-Schlürfer*innen an mir vorbei stolzieren.

Woche 4: Gemüse ohne Plastikverpackung: Kaufe eine Woche lang nur loses Gemüse!

Ohje ohje! Unverpackt in Amsterdam?! Habt ihr mal versucht im Alberthein (Edeka der Dutchies) etwas  unverpackt einzukaufen, dass nicht Banane ist (harhar)? Ich sage euch, das ist tatsächlich fast unmöglich. Amsterdam ist, meiner City-hopping-Erfahrung nach, auf jeden Fall die to-go-Stadt Nummer 1 (es gibt sogar verschiedenste Supermarkt-to-go Stores!). Und das verückteste: Nicht mal durch Essensgehen kann ich schummeln! Selbst Lunch to stay kommt meist in To-Go Verpackungen mit Plastikbesteck. Ich fürchte die kommende Woche wird sehr einseitig, food wise.

Anna hat es da mit ihrem Isemarkt um die Ecke schon leichter (behaupte ich mal ganz frech, ich sollte mir hier natürlich auch einen einfach einen Markt suchen). Dort sind auch die schönen Bilder entstanden auf denen ich noch ganz motiviert mein Gemüse umarme. Aber im Ernst: wie plastikfrei schafft ihr es einzukaufen? Besonders häufig stellt sich dann zusätzlich das Problem, dass man plötzlich vor die Wahl gestellt wird: Plastikfrei – oder Bio? Ich griff bisher tatsächlich oft zu Bio, ärgerte mich aber jedes mal. Wie haltet ihr das? Habt ihr Tricks und Tipps für die abschließende Challenge – ohne auf Bananendiät umzusteigen?

Unser Fazit: Wir müssen dran bleiben! Denn, wie mit den meisten Herausforderungen im Leben (jaja sehr weise) ist es auch hier so: wo ein Wille ist da ist ein Weg. Sogar in Plasikland. Und wenn wir uns gelegentlich auch gerne über gegebenen Umstände beklagen, wenn wir etwas aus der Fair Fashion Welt gelernt haben: ein besserer Konsum ist möglich! – und nicht nur das: ist es nicht gerade die Herausforderung  die das Thema uns so sexy macht? … also lasst uns gemeinsam auf die Jagd gehen, gemeinsam die besten Geheimtipps, Tricks und Hacks finden! Liebste Konsument*innen, wir rufen mal wieder zur Vereinigung auf! Begebt euch mit uns auf dem vielleicht machmal steinigen aber doch spannenden Weg des plastikfreieren Lebens!

Denn: wie schön wäre eine Zukunft? So ganz allgemein.