Sustainable sunglasses x Esprit Eyewear's ECOllection

Sustainable sunglasses
– in cooperation with ESPRIT Eyewear

ANZEIGE
Dieser Post ist in bezahlter Kooperation mit ESPRIT entstanden.


shortcuts – Summer content, here we go! (Shot in lonely hours out in one of my favorite recent and very secret hide outs, by the way.)
 
Do you remember my confession about wearing glasses the other day? You know we like to talk about all-things-sustainable and having talked about prescription lenses already, I can share good news for everyone who's on the hunt for sustainable sunglasses and lives on a rather low budget like Esther and I do: the street wear brand ESPRIT just released a small range of sunglasses within their #ECOllectionSUN following the already mentioned eyewear collection. 
 
The streetwear brand recently made it’s way back to our minds, when collaborating with the UN Women National Committee Germany speaking up for gender equality. Regarding sustainability the brand surely has a long way to go – but started with implementing circular fashion strategies recently. Their eyewear line is produced from acetat based on natural fibers and thus a lot more ecofriendly, recyclable and biodegradable. For every sold frame the company will plant a tree in collaboration with NGO WeForest, having in mind the reforestation of the material used in production.
 
⁠A good start if you regard the fact that we have a massive problem with plastic being used for single-use and also way-too-fast fashion and lifestyle items that are, on the end of their lifecycle, polluting our environment. Its important to note, that biodegradable plastic is not the answer for everything – but it is a start indeed. Combined with products of better quality and a decrease in what we consume we are on a good way of facing the plastic pollution of the past decades, I guess. Think about this, when choosing your next pair of sunnies. 🙂
 
And yes, if it looks like a Dejàvu it is – as I own the same frame as prescription glasses.⁠
Seid ihr bereit für ein bisschen Sommer im Kopf? Nicht nur ein momentaner versteckter Lieblingsplatz, an den es sich während der Quarantäne und einem ausgefallenem Urlaub gerade ziemlich gut flüchten lässt hat zumindest meinen Kopf in die warme Jahreszeit katapultiert. Sondern auch das, was in der Mode zu dieser Zeit saisonal nun mal gerade so ansteht: U.a. das Thema Sonnenbrillen.
 
Wir haben hier irgendwann schon einmal über nachhaltige Sonnenbrillen geschrieben (hier geht's zum Artikel). Erinnert ihr euch außerdem an Annas Brillen-Trägerinnen-Geständnis und unseren letzten Instagram Post dazu? Nun eine gute Nachricht für alle, die aktuell auf der Jagd nach Sonnenbrillen sind, sich um Nachhaltigkeit bemühen und wie wir mit einem eher geringen Budget auskommen: ESPRIT hat aktuell die eigene Brillen Kollektion mit seiner #ECOllectionSUN Kollektion um eine kleine Reihe von Sonnenbrillen  erweitert. 
 

Die Streetwear Marke hat sich vor kurzem im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit dem UN Women National Committee Germany,  das sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzt, wieder in unsere Köpfe geschlichen. In Bezug auf Nachhaltigkeit hat das Unternehmen sicherlich noch einen langen Weg vor sich – hat aber vor kurzem mit der Implementierung von Circular Fashion Ansätzen begonnen. Die hauseigene Brillenlinie wird aus Azetat hergestellt, das auf Naturfasern basiert und entsprechend umweltfreundlich, recycelbar und biologisch abbaubar ist. Plus: Für jede verkaufte Fassung wird in Zusammenarbeit mit der NGO WeForest einen Baum gepflanzt, die Wiederaufforstung des Rohstoffs also mitgedacht. Ein Anfang!

Was hat es nun genau mit biologisch abbaubarem Azetat auf sich?

Sustainable Sunglasses – Nachhaltige Sonnenbrillen aus Bioplastik aus der #ECOllectionSUNSustainable Sunglasses – Nachhaltige Sonnenbrillen aus Bioplastik aus der #ECOllectionSUN

Anna wears: Esprit ECOllection SUN frame unisex | Esther wears: Esprit ECOllection SUN frame female

 

Hand auf’s Herz: wie viele billige Fast Fashion Sonnenbrillen habt ihr schon über die vergangenen Sommer bis zu ihrem wortwörtlichen Ende getragen – und diese dann im nächstbesten Mülleimer entsorgt?

Less plastic:
Biologisch abbaubares Azetat

Ersteinmal: Kunststoffe werden zunehmend zum Umweltproblem, weswegen inzwischen viele von uns versuchen, Plastik im Alltag zu vermeiden. Die eigentlich gute Nachricht: Das Problem ist nicht alt, wir kennen die Ursachen und können entsprechend an Lösungen arbeiten. 

Erst seit einigen Jahrzehnten produzieren und konsumieren wir Kunststoffe in einem solchen Ausmaß, wie wir es heute kennen. Zwischen 1950 und 2015 wurden laut Plastikatlas 2019 (1) 8,3 Milliarden Tonnen Plastik weltweit hergestellt, das entspricht etwa einer Tonne pro Mensch. Das Problem ist dabei nicht unbedingt der durchaus attraktive (u.a. da günstig in der Herstellung) Werkstoff an sich. Das Problem bei vielen Kunststoffprodukten ist vor allem, dass sie als Wegwerfprodukte konzipiert sind. Nur wenig von diesen Produkten wird wirklich recycelt, vieles verbrannt (denn das Recycling ist schwieriger als oft angenommen, vor allem bei Verbundstoffen, die nicht mehr sortenrein getrennt werden können) und das, was der Abfallwirtschaft durch die Finger rutscht, landet in Form von Mikroplastik in unseren Ökosystemen.

Im Bereich Produktverpackungen wird deshalb ein Glück aktuell auf EU Ebene schon viel dafür getan, das Müllproblem einzudämmen. (2) Was viele allerdings vergessen: Auch abseits von Supermärkten, Lebensmitteln etc. gibt es ungeheure Massen an Kunststoffen, die als Wegwerfartikel konzipiert sind – und die man ebenfalls vermeiden könnte. Ich spreche von synthetischer Kleidung, im spezifischeren auf kurze Tragedauer konzipierte  Fast Fashion und darunter die unzähligen Accessoires, die bestenfalls eine Saison überdauern. Denn Hand auf’s Herz mit Zeigefinger auf mich selbst: wie viele billige Fast Fashion Sonnenbrillen habt ihr schon über die vergangenen Sommer bis zu ihrem wortwörtlichen Ende getragen, und diese dann im nächstbesten Mülleimer entsorgt?

Die Lösung für das Plastikproblem muss vor allem im Bereich Sonnenbrillen nicht unbedingt hochpreisig aussehen. Bessere Qualität als bei einigen großen Ketten findet sich schon für nur wenig mehr Geld. Und außerdem arbeitet die Industrie daran, Alternativen für den bequem-billigen und deshalb attraktiven erdölbasierten Kunststoff zu finden. Für Brillenfassungen kann z.B. statt herkömmlichem Azetat eine nachhaltigere Variante verwendet werden: dieses wird auf der Basis von Zellulose aus biologischen Stoffen wie Baumwoll- und Holzfasern gewonnen, nutzt also nachwachsende Rohstoffe und ist entsprechend auch besser recycelbar und theoretisch biologisch abbaubar.

Warum wir die Begriffe Recycling und Bio hier so vorsichtig behandeln? Aktuell werden sogenannte Biokunststoffe als mögliche Alternative zu konventionellen Kunststoffen betrachtet, die mit einem derzeitigen Anteil von circa 1,3 % zur globalen Kunststoffproduktion beitragen. (3) Diese werden jedoch noch immer kontrovers diskutiert, da u.a. das geeignete Verwertungsverfahren stark vom speziellen biologisch abbaubaren Kunststofftyp abhängig ist und unsere Abfallwirtschaft auf diese bisher kaum eingestellt ist. (3) Einen kritischen Blick auf das Thema wirft ein Artikel auf Reset.org (4), der ein Glück zu einem ähnlichen Fazit kommt wie wir nach unserer kleinen Recherche: Biokunststoffe weisen definitiv eine bessere Nachhaltigkeitsbilanz auf. Wenn wir dann auch noch genauer auf das eigene Konsumverhalten und den Verbrauch von Plastik schauen, sind wir auf einem ersten guten Weg. Das ist dann letztlich auch der große Unterschied zwischen einer sinnvollen, langlebigen- und der Wegwerfsonnenbrille. 

(1) BUND: Der Plastikatlas, 2019
(2) Verbraucherzentrale (Stand 12/2018)
(3) Siehe eine Studie des Umweltbundesamts
(4) Reset.org: Biokunststoffe: Eine grüne Alternative zu konventionellem Plastik?

Sustainable Sunglasses – Nachhaltige Sonnenbrillen aus Bioplastik aus der #ECOllectionSUN
Sustainable Sunglasses – Nachhaltige Sonnenbrillen aus Bioplastik aus der #ECOllectionSUN
Image