Organic Beauty: Let’s talk skin issues and mid-twenties – in Cooperation with WELEDA


Organic Beauty:

Skin talk for mid-twenties
– Die Naturally Clear Serie von WELEDA

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Dieser Post ist in bezahlter Kooperation mit WELEDA entstanden 


shortcuts – Let’s talk mid-twenties and skin issues, girls. As you may know we have been part of the organic beauty gang for a while now and tried a few products here and there, most of all trying to avoid conventional beauty products and their oh-so-often quite toxic ingredients like micro plastic and mineral oils.

That’s why we actually didn’t hesitate whenever WELEDA, one of the more traditional Germany based organic beauty brands, asked us to test their new skincare line ›naturally clear‹. It has been developed for facial skin of all ages that faces little flaws here and there due to daily stress, an unbalanced diet… you know the struggle of being a person-on-the-constant-go. If you face the same skin issues like us once in a while, puberty far gone, 30’s coming up: we advice you to give it a try with natural ingredients like willow bark, witch hazel and licorice root!

Wie ihr sicher wisst, sind wir schon seit einiger Zeit begnadete Naturkosmetik Anhängerinnen und haben hier und da diese und jene Produkte ausprobiert – vor allem natürlich, um konventionelle Kosmetik-Produkte und deren oft für Mensch und Umwelt giftigen Inhaltsstoffe wie Mikrokunststoffe und Mineralöle zu vermeiden.(1) Dass wir uns gerade Mitte unserer 20er noch einmal intensiv mit Gesichtspflege und natürlichen Inhaltsstoffen auseinandersetzen hat unter anderem aber auch damit zu tun, dass uns trotz der lang-schon-hinter-uns-gelassenen Pubertät und der anstehenden 30 die eigene Haut ab und an immer noch gehörig auf den Senkel geht. Klar: der nicht ganz gute Lebensstil, unregelmäßige Essenszeiten, das viele Reisen, die langen Nächte, all das nimmt uns der eigene Körper glatt übler als zu jüngeren Jahren noch. Und rächt sich mit schlechter Haut am Morgen nach der einen oder anderen schlechten nächtlichen Angewohnheit zu viel.

Klar, dass wir nicht zögerten, als WELEDA – eine der traditionsreicheren Naturkosmetik Marken und tatsächlich schon langjährige Vertraute – uns fragte, ob wir die neue Hautpflegelinie ›naturally clear‹ testen würden. Die Pflegelinie für’s Gesicht wurde erst kürzlich für eben jene entwickelt, deren Haut auch in den 20ern noch zu Unreinheiten neigt. Da hilft vor allem: sanftes Dagegen-Reinigen, die Haut in ihr natürliches Gleichgewicht bringen und besser auf lang- als kurzzeitige Effekte setzen. (2) Wenn bei euch wie bei uns die Pubertät doch eigentlich schon viel zu  lang her ist, die 30 vor der Tür steht, und ihr trotzdem hier und da von kleineren Hautproblemen geplant seid, möchten wir euch hier also den Versuch mit natürlichen Inhaltsstoffen an’s Herz legen. Ganz konkret: Weidenrinde, Hamamelis und Süßholzwurzel!

(1) Für Problematische Stoffe, die in konventioneller Kosmetik vorkommen sei euch der Artikel auf Utopia ans Herz gelegt.

(2) Einen wirklich schönen Naturkosmetik Ratgeber zum den Vorteilen von natürlicher Kosmetik hat kürzlich unsere Kollegin Justine von Justine Kept Calm and went vegan geschrieben. Schaut mal rein!

How to ›naturally clear‹…


Pflege-Schritt Nummer 1 nach einer langen Nacht oder einem stressigen Tag? Reinigen, und das möglichst porentief. Hier hilft das klärende Waschgel mit antibakteriellen Wirkstoffen aus Weidenrindenextrakt und Hamamelis.

Schritt Nummer 2: Das leichte mattierende Fluid. Es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit ohne zu ›über-pflegen‹ und bekämpft dank des antibakteriellen Weidenrindenextrakts Unreinheiten. Als Basis für Makeup geeignet – das schnell einziehende Fluid verleiht aber auch allein bereits ein schönes, mattes Finish.

Schritt Nummer 3 & 4: Für alle Fälle gibt es zusätzlich zur eigentlichen Tagespflege das S.O.S. Spot Treatment und eine leichte Abdeckcreme. Beide enthalten sorgfältig ausgewählte ätherische Öle, die traditionell in der Behandlung von Hautproblemen Anwendung finden. Während das Spot Treatment Hautunreinheiten bekämpft und Rötungen reduziert, deckt die getönte Creme dort ab, wo es auf die Schnelle nötig ist.

Wie sich die Produkte bei uns bewährt haben?

Esther (29)

›Periodenmischhaut‹ – kennt ihr das Phänomen?

Wenn ich meine Haut in einem Wort zu beschreiben sollte, würde ich wohl ich den Begriff ›Periodenmischhaut‹ erfinden. So drei Wochen lang ist alles supi, manchmal etwas glänzend auf der Nase, ein paar Rötungen hier und da, etwas trocken an den Wangen … aber alles in allem eher ruhig – und dann, pünktlich eine Woche bevor ich meine Tage bekomme: Pickelalarm!

In diesen Tagen bin ich dementsprechend besonders dankbar für alles was klärt, reinigt und abdeckt (das S.O.S. Spot Treatment-Tübchen ist also schon halb leer).

Das schöne an der WELEDA Naturally Clear Pflegeserie ist aber tatsächlich, dass ich sie – vor allem das Waschgel – ganz toll auch in meine tägliche, grundsätzlich eher unkomplizierte Routine, integrieren kann. Damit wasche ich mir ganz einfach morgens und abends das Gesicht und fühle mich danach jedesmal ganz wunderbar (auf)geklärt. Danach verwende ich häufig noch ein Gesichtsöl für die Wangen, Augencreme und jetzt auch das mattierende Fluid von Weleda für Kinn und Stirn – und falls sich dann doch noch ein paar Rötungen abzeichnen macht sich die Abdeckcreme ganz wunderbar.

Anna (29)

Winterhaut, Sommerhaut…

Ich habe sehr, wirklich sehr empfindliche Haut, schon bei wenig aggressiven Produkten schnell ein brennendes Gefühl im Gesicht und greife seither auf natürliche, wenig aggressive Pflege zurück. Wer sich also Sorgen wegen der ätherischen Öle in der WELEDA naturally clear Serie und der desinfizierenden Wirkung der Weidenrinde macht sei beruhigt: Bei mir sind weder Waschgel noch das S.O.S. Spot Treatment zu stark und fühlen sich, ganz im Gegenteil, unheimlich wohltuend auf der Haut an.

Anders als bei Esther schwankt meine Haut vor allem über die Jahreszeiten gerne von einem ins andere Extrem. Im Winter ist mein Gesicht schnell sehr trocken, im Sommer die Haut schnell ölig. Neben dem Waschgel ist das Fluid als Tagespflege also gerade jetzt zur anbrechenden Saison ein ziemlicher Gewinn. Ich musste mich tatsächlich kurz an das Gefühl gewöhnen von einer reichhaltigen Tagespflege auf die sehr leichte und mattierende Pflege umzusteigen und nutze diese bisher nur morgens – aber der Atem hat sich gelohnt: Ich trage viel seltener mein leichtes Make Up, da das Fluid so schön mattiert – und die Sommersprossen so schön Sommersprossen sein lässt. Nur gegen die Augenringe brauche ich noch tägliche Abhilfe.

Auch bei mir hat sich gegen plötzliche Unreinheiten der ›Sommerhaut‹ – und natürlich nach zu langen Nächten – das S.O.S. Spot Treatment bewährt. Ciao Rötungen, da braucht es die Abdeckcreme kaum. Ein kleines Manko bei Letzterer ist übrigens, wie ich finde, die beschränkte Adressierung an weiße Kund*innen mit wirklich hellem Teint. In puncto Diversität kann man, um fair zu sein, natürlich auf ein Großteil der Kosmetikmarken zeigen, und Farbpigmente sind bei Naturkosmetik eben kein leichtes Thema. Da die Creme aber selbst für mich schon etwas zu hell ist… wie wär’s in Zukunft mit ein bisschen mehr Diversity, liebe Produktentwicklungsabteilung?

Q&A mit WELEDA

Was ist eigentlich mit Inhaltsstoffen, Lichtschutzfaktor und Zero Waste?

Ist die Linie Vegan?

Drei der vier Produkte sind vegan. Die Spot Abdeckcreme enthält Bienenwachs und ist deshalb nicht vegan.

Mich hat überrascht, dass in den Inhaltsstoffen Alkohole gelistet sind.

Wir verwenden Alkohol in Bio-Qualität als Extraktionsmittel für die Herstellung der pflanzlichen Wirkstoffe, die wir in unseren Naturkosmetik-Produkten verarbeiten. Viele “fett-liebende” bzw. “wasserliebende” pflanzliche Inhaltsstoffe sind in reinem Wasser bzw. in reinem Öl gar nicht oder schlecht, in Alkohol-Wasser-Gemischen jedoch löslich. Sie können somit aus den entsprechenden Pflanzenteilen herausgelöst werden und in den Produkten ihre Wirkung entfalten.

Des Weiteren hat Alkohol einen stabilisierenden Einfluss auf das Produkt. Dieser Effekt ist für unsere Produkte besonders wichtig, da wir keine synthetischen Konservierungsstoffe einsetzen. Alkohol ist in den eingesetzten Konzentrationen nicht schädlich und wird in den eingesetzten Konzentrationen auch von empfindlicher und trockener Haut gut vertragen.

Unsere Inhaltsstoffe sind sehr sorgfältig ausgewählt und in dermatologischen Studien getestet und die Produkte entsprechend NaTrue und UEBT zertifiziert.

Gerade jetzt im Frühjahr wäre ein integrierter Lichtschutzfaktor in der Tagescreme toll…

Als Naturkosmetikhersteller greifen wir für UV-Schutz auf mineralische Filter wie Titandioxid zurück. Unsere Edelweiss Sonnencreme Gesicht mit LSF 30 ist nicht-komedogen und kann bei Bedarf nach dem mattierenden Fluid aufgetragen werden. Da wir den Ansatz haben, keine chemischen Lichtschutzfilter zu verwenden, ist dies für uns nicht so einfach wie für andere Hersteller. Wir haben ein Sonnenschutzprodukt fürs Gesicht aus unserer Edelweiss Sonnenpflegeserie im Handel. Die Naturally Clear Linie ist jedoch speziell zur Pflege unreiner Haut und deswegen ist es nur das mattierende Fluid.

Ich erinnere mich, dass ihr in puncto Verpackung früher vor allem Aluminium Tuben und Glasfläschchen hattet. Wie haltet ihr es im Unternehmen mit dem Thema Zero Waste?

Betrachtet man die derzeit am Markt verfügbaren Verpackungslösungen, gibt es wohl keine, die in jeder Hinsicht optimal ist. Deshalb müssen wir abwägen, für welches Produkt die jeweiligen Materialien geeignet sind, und welche Vor- und Nachteile sie haben.

Warum Weleda für die Naturally Clear Serie Plastik-Verpackungen verwendet? Da wir Naturkosmetik herstellen und auf den Einsatz von künstlichen Konservierungsmitteln und Antioxidantien verzichten, müssen wir unsere sensiblen Rezepturen gut schützen.
Glasbehälter sind für viele unserer Produkte nicht geeignet. Eine gute Entnahme des Produktes ist mit solchen Verpackungen oft nicht möglich, und es kann leichter zu mikrobiellen Verunreinigungen kommen. Deshalb können wir diese nur bei wenigen Produkten einsetzen, z.B. den Weleda Körperölen. Von Aluminiumtuben möchten wir wegkommen, da die Gewinnung von neuem Aluminium große Umweltschäden verursacht und recyceltes Aluminium sich nicht für Tuben verwenden lässt.

Das ist bei uns der aktuelle Stand zu diesem Thema. Wir arbeiten aber an Lösungen, um erdölbasierte Kunststoffe mit besseren Materialien zu ersetzen: zum Beispiel mit Biokunststoff (der aber GVO-frei sein muss). Sobald wir etwas Besseres finden, das in der Praxis funktioniert, werden wir es umsetzen. Zwischenzeitlich wollen wir den Anteil an recyceltem Material in unseren Packmitteln so weit wie möglich anheben.