Organic Beauty: Mineralischer Sonnenschutz von i+m – natürlich Sonnenbaden

Organic Beauty:
Mineralischer Sonnenschutz von i+m:

Sonnenbaden, aber natürlich!


In cooperation with i+m Naturkosmetik.
This article contains PR Samples.

shortcuts – If not for yourself, do it for your favorite lake and the sea. What we're talking about? From switching to natural, also known as mineral based sun protection – ideally before the next heat wave!

The hard facts first: 14,000 tons of sunscreen are distributed every year in the world's seas – just by people bathing and swimming. Along with these masses of sunscreen also the UV filters contained in the cream which are supposed to protect us from the dangerous UVA and UVB rays, get into and pollute the water.

The problem: These chemical UV filters are extremely harmful to the environment: Only 10 microliters of sunscreen per liter of seawater lead to coral bleaching within a few days and the island nation of Hawaii, as a pioneer, will ban chemical sun filters from next year on. It is 2020 and time we find alternatives!

The solution: mineral sunscreen. Unlike conventional sunscreen natural or mineral sunscreen is chemical free. The mineral and vegetable based UV filters have a physical effect: Instead of penetrating the skin as with chemical sun protection, these pigments lie on the skin and reflect the incoming sun rays.

We followed up on the differences of chemical and mineral SPF a few weeks ago already with the Berlin-based company i + m NATURKOSMETIK BERLIN talking mostly about daily routines with SPF and health issues. The company has been active in the organic and natural cosmetics industry since 1978 and is not only certified to the highest standards for organic cosmetics, vegan, animal-free and climate-neutral and one of the cosmetic brands with the highest fair trade share in products on the German market – but also a pioneer in the development of mineral sun protection. As committed sunscreeners, we want to use this cooperation and the warmer days to bring us and you a little closer to the topic of natural sun protection.

 

 

 

Wenn nicht für dich selbst, tu's deinem Lieblings-See und dem Meer zuliebe. Wovon wir sprechen? Vom Umstieg – am besten zeitig vor der nächsten Hitzewelle – auf natürlichen, auch mineralisch genannten Sonnenschutz.

Mineralischer Sonnenschutz? Einige von euch haben sicherlich schon davon gehört, andere sind evtl. gar mit Naturkosmetik und entsprechenden Produkten groß geworden. Trotzdem noch einmal Hand auf's Herz: Wer von euch weiß, warum immer mehr Menschen die gelben und blauen Sonnencreme-Tuben der Drogeriegeschäfte und ihren Inhalt zu meiden versuchen? Und wer kennt die Unterschiede zwischen chemischen (konventionellen) und mineralischem (naturkosmetischen) Sonnenschutz?

Diesen Fragen sind wir bereits vor ein paar Wochen mit dem Berliner Unternehmen i+m NATURKOSMETIK BERLIN nachgegangen. Das Unternehmen ist bereits seit 1978 in der Bio- und Naturkosmetikbranche aktiv und ist nicht nur nach den höchsten Standards für Bio-Kosmetik, vegan, tierleidfrei und klimaneutral zertifiziert und eine der Kosmetikmarken mit dem höchsten Fair Trade Anteil in den Produkten auf dem deutschen Markt – sondern zudem auch Vorreiter in der Entwicklung von mineralischem Sonnenschutz. Als fleißige Sonnencremerinnen wollen wir diese Kooperation und die wärmer werdenden Tage nutzen, uns und euch den Einstieg ins Thema natürlicher Sonnenschutz etwas näher zubringen.

Nachdem wir bereits zur alltäglichen Pflegeroutine mit dem Fokus auf das Gesicht und die eigene Gesundheit geschrieben haben, soll es dabei heute um den zweiten (vielleicht auch ersten!) wichtigen Grund gehen, auf chemischen Sonnenschutz zu verzichten und sich – in unserem Falle zugegebenermaßen endlich – intensiv dem Thema mineralischem Sonnenschutz zu widmen: die Umwelt.

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Sonnenbaden mit gutem Gewissen?

Chemische UV-Filter sind gefährlich für unsere Ökosysteme

Erst einmal zu den fatalen Fakten: 14.000 Tonnen Sonnencreme werden jedes Jahr beim Baden in den Meeren dieser Welt verteilt. Das alleine klingt vielleicht erst einmal ekliger, als es schlimm klingt. Aber: Mit diesen Massen an Sonnencreme gelangen auch die in der Creme enthaltenen UV-Filter, die uns vor den gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen schützen sollen, ins Wasser. 

Ich erinnere noch einmal an unseren letzten Artikel: chemische Lichtschutzfilter wie Ethylhexyl Methoxycinnamate und Benzophenon reagieren mit unserer Haut und wandeln dabei einfallendes UV-Licht in Wärme und Infrarotstrahlen um. Und hier liegt auch schon die Crux: diese chemischen UV-Filter sind höchst umweltschädlich. Unter anderem eine Studie der Universität Ancona konnte beweisen, dass nur 10 Mikroliter Sonnencreme auf einen Liter Meerwasser innerhalb weniger Tage zur Korallenbleiche führen (1) und u.a. der Inselstaat Hawaii wird deswegen chemische Sonnenfilter ab 2021 verbieten. Höchste Zeit, dass wir Alternativen finden!

Höchste Zeit für umweltfreundliche Alternativen!

Die gute Nachricht: es gibt Alternativen und zwar in Form mineralischer UV-Filter. In der Naturkosmetik greift man statt auf chemische auf mineralische und pflanzliche UV-Filter zurück, die physikalisch wirken. Dazu gehören u.a. Titandioxid und Zinkoxid, die eine physikalische Barriere vor UV-Strahlen auf der Haut bilden, indem sie einfallendes Sonnenlicht lediglich zurück reflektieren. Diese mineralischen Partikel sind, ihr könnt es euch denken, wegen der wegfallenden Chemikalien umweltverträglich und entsprechend unschädlich für Ökosysteme wie z.B. Korallenriffe.

Gerade wenn ihr also das nächste Mal in natürlichen Gewässern baden geht, denkt zweimal darüber nach, was ihr dem Ökosystem damit zumutet und welcher Sonnenschutz hier angebracht ist. Zum Thema UV-Filter und Umweltauswirkungen wird zwar bereits seit einigen Jahren geforscht – die eindeutigen Ergebnisse werden von der konventionellen Kosmetikindustrie allerdings noch nicht berücksichtigt und hier heisst es wieder einmal als Konsument*in Verantwortung zu zeigen.

Chemisch, mineralisch?

Alles Wissenswerte über die Funktionsweisen von chemischem und natürlichem Sonnenschutz – inklusive richtiger Anwendung – haben wir bereits hier für euch zusammengetragen!

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Eincremen leicht gemacht:

Eincremen will gerade vor dem Sonnenbaden, also dem Aussetzen hoher Sonneneinstrahlung, gelernt sein. Hier gleich zur zweiten guten Nachricht: es gibt einen weiteren großen Vorteil in der Anwendung von natürlichem, mineralischem Sonnenschutz: Der physikalische UV-Schutz wirkt sofort nach dem Auftragen – ohne die Wartezeit, die bei chemischen filtern beachtet werden muss. Mineralischer Sonnenschutz ist zudem lichtbeständig, leistet also über den Tag hinweg (und auch in der Tube bis zum Aufbrauchen) sicherere Dienste, als die konventionelle Sonnencremes. Nach dem Sommer muss also die unaufgebrachte Tube nicht weggeschmissen werden.

Mein persönlicher Favorit? Ist aktuell die Körper Sonnenmilch von i+m für sensitive Haut mit Lichtschutzfaktor 30. Die reizarme Formulierung kommt ohne deklarationspflichtige Allergene aus und somit übrigens auch für Schwangere und Kinder geeignet – und entsprechend natürlich sowieso für die manchmal eh schon strapazierte Sommersonnenhaut. 

 

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Vom ›Weisseln‹ und hochwertigen Inhaltsstoffen
Q&A mit i+m


›Weißeln‹, Preise, Qualität?
Wir haben bei Cosima Scheibner von i+m weiter nachgefragt:

Q: Mineralischer Sonnenschutz war lange ein Nischenthema, nicht ganz zu unrecht der Qualität der Produkte verschuldet. Was sind die Herausforderungen, wenn man naturkosmetischen Schutz konzipiert?

A: Herausforderungen und Optionen beim Thema mineralischer Sonnenschutz sind natürlich vor allem der Weißeleffekt und die generelle Performance der Produkte. Lange Zeit waren mineralische Sonnencremes weiße, schmierige Pasten, die mit den konventionellen Produkten nicht mithalten konnten. Darum sind wir unglaublich glücklich mit dem Ergebnis unserer Sun Protect Serie.

Viele Marken forschen und entwickeln jahrelang bis zum Launch einer mineralischen Sonnenpflege. Gleichzeitig gibt es hier natürlich viele Vorgaben und Tests, der LSF wird genauestens überprüft im Labor und auch der UVA-Wert wird ermittelt. Bei der Entwicklung stellt sich außerdem die Frage, auf welche(n) mineralischen Filter man zurückgreifen möchte und ob dieser Nanopartikel enthält.

Wir bei i+m haben uns für eine Kombination aus Zinc Oxid und Titanium Dioxid entschieden, beides bewusst NON NANO. Außerdem war uns wichtig, dass die Produkte wasserfest und reef friendly sind.

Q: Euer Sonnenschutz ist im Vergleich zu den anderen naturkosmetischen Drogerieprodukten, die mir so geläufig sind, sehr hochwertig. Im Vergleich zum Luxusbereich ist dieser gleichzeitig sehr erschwinglich. Was macht diese Luxusprodukte noch teurer – und ist das evtl. auf andere Inhaltsstoffe und Formeln zurückzuführen?

A: Grundsätzlich macht den Preis in der Herstellung natürlich der Rohstoffpreis aus. Aber auch die Produktionsmengen, Marketingkosten und Margen spielen hier eine Rolle.

Im Vergleich zu günstigeren Drogerieprodukten beziehen wir z.B. hochwertigere Öle und Extrakte, in Bio- und Fairtradequalität und haben geringere Mengen in der Produktion, was es teurer macht. Wo andere Marken beispielweise bei Produkten Sojaöl verwenden, greifen wir auf hochwertigere Öle zurück. Bei der Sonnencreme ist es recht schlicht gehalten, aber gerade in der Gesichtspflege arbeiten wir dann gern mit hochwertigen Ölen wie Argan, Mandel usw.

Beim Blick in die noch höherpreisigen Segmente (High End) sind es dann meistens eher die Punkte Produktionsmengen, Margen und Werbekosten – oder Aufschläge für bestimmte Markennamen, die die Preise noch höher treiben. Auch aufwändige Verpackungen und Umverpackungen kosten natürlich extra, auf die wir aus Nachhaltigkeitsgründen verzichten. Grundsätzlich ist der Herstellungspreis ab einem gewissen Punkt recht „gedeckelt“, sodass die Aufpreise bei den Endkund*innen eher auf hohe Margen zurückzuführen sind. Das ist natürlich nicht immer der Fall, aber Margen sind natürlich generell ein Punkt, der für Konsument*innen schwer zu überblicken ist und gewollt intransparent. Oftmals sind die Rezepturen nicht deutlich anders gestrickt als bei einem günstigeren Produkt.

Natürlich gibt es Marken und Produkte, an denen sehr lange geforscht wird und dies beansprucht natürlich viel Zeit und Geld. Häufig sind dies aber eher große, konventionelle Marken aufgrund des Budgets, die hier die Nase vorn haben und dennoch in der Drogerie zu finden sind. Kleine Unternehmen haben dafür gar nicht die finanziellen Mittel. Dennoch gibt es aber sicher vereinzelt Produkte, die einen sehr hohen Preis aufgrund der extrem kostspieligen Entwicklung haben.

Hier lohnt sich der Aufwand ein Bisschen hinter die Fassade zu schauen und sich mit den Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen!

 

Danke für das Gespräch!