Organic Beauty: Natürlicher Sonnenschutz von i+m in der alltäglichen Pflegeroutine

Organic Beauty: Let’s Talk Sun Screen

– Natürlicher Sonnenschutz von i+m Naturkosmetik Berlin in der alltäglichen Pflegeroutine


ANZEIGE
Dieser Post ist in bezahlter Kooperation mit i+m Naturkosmetik Berlin entstanden

shortcuts –Hand on the heart: Who of you protects their facial skin with sun protection on a daily base? I admit that I started consistently doing so only last year. Because sunscreen is actually not a holiday accessory: UVA and UVB rays in sunlight actually increase the risk of skin cancer all year round and contribute to premature, environmentally related skin aging. Sunscreen, if used correctly all year round, can help prevent skin aging and prevent sun damage.

Be honest, part two: who of you knows the exact differences between chemical (conventional) and mineral (natural) sun protection? And, last but not least: Who knew that mineral sun protection and makeup are not compatible in every form – and that there are important points to pay attention to when integrating mineral sun screen into your everyday routine?

Together with the Berlin-based company i+m NATURKOSMETIK BERLIN we threw light on the most important steps regarding a daily routine with SPF:

Unlike conventional sunscreen natural sunscreen is chemical free. The mineral and vegetable based UV filters have a physical effect: Instead of penetrating the skin as with chemical sun protection, these pigments lie on the skin and reflect the incoming sun rays. The advantage in application: The physical UV protection works immediately after application and is light-resistant, so it provides its safety throughout the day.

Attention is asked when using makeup: If a layer of conventional make-up is applied over the pigments, this reduces the SPF. Hence the sunscreen should form the top layer! Mineral foundations are the best solution regarding daily routines with Makeup as they work – just like mineral SPF - with pigments and can be easily mixed with the sunscreen in your hand.

Wie ihr sicher wisst, sind wir schon seit einiger Zeit begnadete Naturkosmetik Anhängerinnen und haben hier und da das eine oder andere Produkt ausprobiert – vor allem natürlich, um die nicht selten für Mensch und Umwelt giftigen Inhaltsstoffe konventioneller Kosmetik wie Mikrokunststoffe und Mineralöle zu vermeiden. (1,2) Gerade Anfang unserer 30er setzen wir uns nun noch einmal intensiv mit Gesichtspflege und natürlichen Inhaltsstoffen auseinander. Nachdem wir neulich auf das Thema Hautunreinheiten geschaut haben soll es sich heute nun endlich um natürlichen Sonnenschutz drehen.

Nun einmal kurz Hand auf's Herz: Wer von euch schützt die Gesichtshaut auch abseits vom Sommerurlaub täglich mit Sonnenschutz? Ich gebe zu, dass ich erst vergangenes Jahr konsequent damit angefangen habe. Denn Sonnencreme ist eigentlich kein Urlaubsaccessoire: UVA- und UVB-Strahlen im Sonnenlicht erhöhen tatsächlich das gesamte Jahr über das Hautkrebsrisiko und tragen zur vorzeitigen, umweltbedingten Hautalterung bei. Sonnenschutz kann also, wenn richtig und ganzjährig angewendet, dabei helfen, der Hautalterung vorzubeugen und Sonnenschäden zu vermeiden. 

Hand auf's Herz, Nummer zwei: wer von euch kennt die genauen Unterschiede zwischen chemischen (konventionellen) und mineralischem (naturkosmetischen) Sonnenschutz? Und, nicht zu guter letzt (denn falsch aufgetragener LSF ist evtl. sogar ungesünder als gar keinen zu tragen): Wer wusste, dass sich mineralischer Sonnenschutz und Makeup nicht in jeder Form vertragen – und es einen wichtigen Punkt bei der alltäglichen Pflegeroutine mit mineralischer Sonnenpflege im Gesicht zu beachten gibt?

Klar, dass wir nicht zögerten, als das Berliner Unternehmen i+m NATURKOSMETIK BERLIN– nach WELEDA eine uns tatsächlich schon langjährig vertraute Marke – uns fragte, ob wir die erweiterte Sonnenpflege Serie SUN PROTECT testen würden. Das Unternehmen ist bereits seit 1978 in der Bio- und Naturkosmetikbranche aktiv und ist nicht nur nach den höchsten Standards für Bio-Kosmetik, vegan, tierleidfrei und klimaneutral zertifiziert – sondern zudem eine der Kosmetikmarken mit dem höchsten Fair Trade Anteil in den Produkten auf dem deutschen Markt. Als inzwischen fleißige Sonnencremer*innen wollen wir diese Kooperation nutzen, uns und euch den Einstieg ins Thema Naturkosmetik und Sonnenschutz etwas näher zubringen. Und euch die zuerst schwer (und teuer!) erscheinende Suche nach einer unkomplizierten Pflege-Routinen mit LSF erleichtern. Dürfen wir euch mitnehmen?


Natürlicher Sonnenschutz von i+m

Chemischer vs. Mineralischer Sonnenschutz

Chemischer Sonnenschutz

Beginnen wir mit dem konventionellen Sonnenschutz. Warum versuchen eigentlich immer mehr Menschen die gelben und blauen Tuben der Drogeriegeschäfte und ihren Inhalt zu meiden? Die Antwort ist naheliegend: Konventionelle Sonnencremes enthalten chemische Lichtschutzfilter (namentlich Ethylhexyl Methoxycinnamate und Benzophenon), die mit der Haut reagieren und dabei das einfallende UV-Licht in Wärme und Infrarotstrahlen umwandeln. Studien (3) belegen den Verdacht, dass das Eindringen der chemischen Filter in die Haut ein hohes Allergiepotential mit sich bringt, sondern diese durch ihre hormonähnliche Wirkung dem Körper schaden können.

Auch in der Anwendung sind chemische UV-Filter nicht so sicher, wie ich bisher angenommen hatte: chemischer Sonnenschutz ist nicht photostabil und baut sich bei Sonnenstrahlung ab, muss also über den Tag ständig erneuert werden. Auch nutzt sich die Schutzwirkung über die Monate ab – und ein und dieselbe Creme sollte nicht länger als eine Saison verwendet werden.

Mineralischer – oder auch physikalischer – Sonnenschutz

In der Naturkosmetik greift man nun statt auf chemische auf mineralische und pflanzliche UV-Filter zurück, die physikalisch wirken. Dazu gehören u.a. Titandioxid und Zinkoxid, die eine physikalische Barriere vor UV-Strahlen auf der Haut bilden. Anstatt wie beim chemischen Sonnenschutz in die Haut einzudringen legen sich diese Pigmente auf die Haut und reflektieren die einfallenden Sonnenstrahlen.
 
Der Vorteil in der Anwendung: Der physikalische UV-Schutz wirkt sofort nach dem Auftragen – ohne Wartezeit. Mineralischer Sonnenschutz ist zudem lichtbeständig, leistet also bis zum Aufbrauchen seine sicheren Dienste.
 
Doch was erst einmal wie eine totale Epiphanie klingt hat uns in der Praxis, zumindest in der Vergangenheit, abgeschreckt: Mineralien wie Zinkoxid führen nämlich zu dem Allbekannten "weißeln" der Sonnencreme, einem weißen Schleier, der sich auf die Haut legt und besonders im Gesicht irritiert. In letzter Zeit hat sich in der Naturkosmetik-Sonnenpflege allerdings so einiges getan. Texturen und Tragekomfort sind viel angenehmer und leichter geworden. Und das eben nicht nur im hochpreisigen Kosmetiksegment, sondern auch im Bereich von Drogerie Produkten, unter welche die i+m Sonnencreme preislich und auch in puncto Angebot fällt. 

Zum weiteren Informieren

(1) Für Problematische Stoffe, die in konventioneller Kosmetik vorkommen sei euch der Artikel auf Utopia ans Herz gelegt. 

(2) Einen wirklich schönen Naturkosmetik Ratgeber zum den Vorteilen von natürlicher Kosmetik hat kürzlich unsere Kollegin Justine von Justine Kept Calm and went vegan geschrieben. Schaut mal rein!

(3) U.a. eine Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 2013, eine Studie des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich (2001), aus der hervorgeht, dass synthetische Lichtschutzfilter ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen wirken können.

 

 

Natürlicher Sonnenschutz von i+m
Natürlicher Sonnenschutz von i+m:
und die Sensitiv Sonnenmilch LSF 30 für empfindliche und sensible Haut –  die weniger mattiert und auch von der Konsistenz etwas weicher ist.

Die tägliche Pflegeroutine:
Mineralischer LSF, Gesichtspflege und Make-up


Im Sommerurlaub wird alles irgendwie leichter: die morgendliche Katzenwäsche einfach ausgelassen, Sonnencreme ins Gesicht gecremt, ins Wasser gesprungen, im Schatten getrocknet. Ein wenig anspruchsvoller sieht das ganze im Alltag aus: Wie integriere ich Sonnenschutz in meine tägliche Gesichtspflege Routine? Was braucht die Haut, um das tägliche cremen mit LSF gut zu vertragen? Und: Was ist mit Make-up?

Image

1) Feuchtigkeit drunter ist das ›Ah und Oh‹

Was ich erst nach einigen Malen Anwendung gelernt habe: Sonnencremes mit mineralischen Filtern sind vergleichsweise wenig feuchtigkeitsspendend, denn hier geht es vor allem um den Sonnenschutz, also die Haftfestigkeit der mineralischen Pigmente auf der Haut. 

Damit die Haut unter der mineralischen Sonnenpflege optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist, vor dem Eincremen also am besten eine leichte Pflege entsprechend der eigenen Bedürfnisse aufgetragen werden. Ein Tipp, der mir von i+m Seite gegeben wurde: Vor dem Auftrag der Sonnencreme das Gesicht mit einem Gesichtswasser benetzen. Die Feuchtigkeit ist ideal für die Sonnencreme um sich gut zu verbinden und macht es der Haut leichter, die Sonnencreme gut aufzunehmen.

(Bei trockener Haut gilt es auf ausreichend Feuchtigkeit zu achten, um trockene Stellen nicht durch das enthaltene Zinkoxid zu verstärken. Bei meiner Misch-Haut eignet sich ein leichtes Fluid oder eine leichte Feuchtigkeitscreme. Wer eher fettige Haut hat nutzt mattierende Produkte – obwohl gerade die fettigeren Haupartien nach meiner ersten Erfahrung durch das Zinkoxid und die bei i+m enthaltene Silica (auch als Kieselsäure bekannt) mattiert werden. Hier könnt ihr probehalber sowohl die Gesichtssonnencreme als auch die Sensitiv Sonnencreme für empfindliche Haut ausprobieren.)

Image

2) Bei LSF gilt: ›mehr ist mehr,‹ und ›eincremen will gelernt sein‹!

Gut durchgefeuchtet? Im nächsten Schritt ist die richtige (heisst ausreichend hohe) Auftragsmenge der Sonnencreme wichtig, weil es vor allem von ihr abhängt, ob der ausgelobte LSF auch tatsächlich erreicht wird. Nach Empfehlung halte ich mich an eine Auftragsmenge von mindestens 1g für das Gesicht – das entspricht bei i+m ziemlich genau einem vollen Pumpstoß der Gesichts-Sonnencreme – oder bei anderen Produkten einer Fingerlänge Sonnencreme.

Ebenso wichtig ist es bei mineralischen Filtern den Sonnenschutz so sorgfältig in die Haut einzuarbeiten, dass die Pigmente gut verteilt werden und die Sonnencreme gut einziehen kann. Übrigens: Wenn anfangs ein leichter Weißschimmer zu erkennen sein mag ist dieser durch das gute Einarbeiten spätestens nach 5-10 Minuten weggezogen. 

 

Image

3) Make-up? Hallo, Mineral Foundations!

Die gute Nachricht zuerst: Auch mineralischer Sonnenschutz kann mit Make-up kombiniert werden. Allerdings gilt es dabei die Funktionsweise des Lichtschutzfilters zu beachten. Ich erinnere: Die mineralischen Pigmente schützen die Haut, indem sie das einfallende Sonnenlicht reflektieren. Wird über den Pigmenten eine Schicht Make-up aufgetragen, mindert dies den ausgelobten LSF. Vor allem für Tage mit intensiver Sonnenbestrahlung empfiehlt sich also ganz klar: Die Sonnencreme sollte die oberste Schicht bilden!

Für den Alltag gibt es trotzdem eine schöne Lösung, den LSF durch aufgetragenes Makeup nicht zu mindern. Hier kommen Mineralfoundations ins Spiel, die bei mir zufällig schon im vergangenen Jahr die alltägliche Makeuproutine geworden sind. Mineral Foundations arbeiten – eben wie auch mineralischer LSF – mit mineralischen Pigmenten und können ganz einfach in der Hand mit der Sonnencreme vermischt werden. Die Pigmente aus Sonnenschutz und Mineralfoundation ergeben zusammen eine gute Deckkraft, gleichen kleine Unebenheiten aus und schützen uns bei ausreichend aufgetragener Menge ebenso zuverlässig wie die reine Sonnencreme.

Natürlicher Sonnenschutz von i+m
Natürlicher Sonnenschutz von i+m

Done!  Und noch ein P.S.: Nachcremen nicht vergessen

Auch wenn mineralische Lichtschutzfilter nicht mit der Zeit und Lichteinstrahlung nachlassen, wie es bei chemischen UV-Filtern der Fall ist, so ist Nachcremen über den Tag trotzdem angebracht. Das Berühren im Gesicht oder auch Schweiß auf der Haut kann zum Abrieb des Schutzes führen und um auf Nummer sicher zu gehen will, sollte man beim erneuten Spaziergang durch die Sonne daran denken, den Sonnenschutz zu erneuern!

Image
Ask i+m!

Weißel-Effekt? Geht mit dieser Technik gen Null.

Falls ihr nun trotzdem noch Fragen habt: her damit! Gemeinsam mit i+m wollen wir uns nämlich in ein paar Wochen noch mal dem Thema Sonnenbaden widmen – und leiten eure Fragen für ein kleines Q&A gerne weiter!

Image
Hier findet ihr die Produkte von i+m

Natürlich im hauseigenen Onlineshop 
Sowie im Handel bei der BIO COMPANY, Budni, Müller mit Naturshops, sowie im gut sortierten (Bio)Fachhandel.